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Gemeinsam sind wir stark® - Für Spaß an Sport und fairem Spiel
Hintergrund:
Sport ist ein wirksames Mittel, Aggression gewaltfrei abzulassen. Und trotzdem sind Sportplätze keine gewaltfreien Zonen. In einer besonderen Verantwortung stehen die Trainerinnen/Trainer und Betreuerinnen/ Betreuer. Diese Verantwortung ist dann zu spüren, wenn es zu Konflikten in der Mannschaft kommt, wenn Eltern die Kinder beschimpfen, Schiedsrichter angegriffen werden oder wenn es zu Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Mannschaften kommt.
Der Bayerische Fußballverband hat hier den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern um Unterstützung gebeten. Sie wollen ihre Trainerinnen und Mannschaftsbetreuer nicht nur im sportlichen Bereich unterstützen, sondern sie im pädagogischen Bereich, speziell in der Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention, stärken und ihnen ein Handlungsrepertoire verfügbar machen.
Der Deutsche Kinderschutzbund hat mit seinen Elternkursen „Starke Eltern – Starke Kinder®“ bereits ein sehr erfolgreiches Gewaltpräventionsprojekt, mit dem wir bereits über 20.000 Eltern in Bayern erreicht haben. Auf der Grundlage der Kurse konzipierten wir für Juniorentrainerinnen und Juniorentrainer zwei Schulungsabende.
Dank der Förderung des Bündnis für Kinder gegen Gewalt und der LBS Bayern konnten wir nun die Infrastruktur aufbauen und die Grundlagen dafür schaffen, dass wir ab dem Jahr 2009 unser Projekt auch auf andere Sportarten und auf ganz Bayern ausdehnen können. Die LBS übernimmt außerdem in den Jahren 2009 bis 2011 eintausend Patenschaften für Vereine. Damit können drei Trainerinnen und Trainer von einem Verein kostenlos, alle weiteren Interessierten aus dem Verein zum Sonderpreis von 20 Euro an der Schulung teilnehmen. Der Bayerische Fußball-Verband übernimmt die Kosten für weitere fünf Teilnehmende aus Fußballvereinen. Unser Schulungsangebot gibt Möglichkeiten an die Hand, Mannschaften zu stärken, souverän zu reagieren und die Aggression sich zu Nutze zu machen. Damit Sport Spaß macht – allen.
Unser Ziel:
Ziel der Schulung ist es, Trainerinnen und Trainer und Sportbetreuerinnen und -betreuer in ihrem konkreten Trainingsalltag zu unterstützen und für Konfliktpotenziale zu sensibilisieren. Denn sie sind Vorbilder für die jungen Sportsfreunde! Es soll zu einem Austausch kommen und zur Vernetzung zwischen Vereinen beitragen.
An den Schulungsabenden lernen die Teilnehmenden Methoden kennen, die ihnen helfen, ein Gruppengefühl in der Mannschaft zu unterstützen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Schwierige Situationen aus dem Trainingsalltag werden je nach Bedarf beispielhaft bearbeitet sowie der Austausch untereinander angeregt. Die Trainerinnen und Trainer sollen ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder, Eltern und des Vereins entwickeln, um Konflikten und Gewalt vorbeugen zu können. Gleichzeitig sollen sie ihre und die Grenzen des Vereins kennen lernen. Der erste Kontakt zu Pädagoginnen und Pädagogen während der Schulungen erleichtert ihnen das Inanspruchnehmen von weiteren Hilfsangeboten nach der Schulung. Ein lokales Netzwerk an Hilfsangeboten soll aufgezeigt und die Nutzung angeregt werden.
Zielgruppen
• Trainerinnen und Trainer von Kinder- und Jugendmannschaften
• Betreuerinnen und Betreuer von Juniorenmannschaften
• Alle, denen es wichtig ist, Kindern faires und gewaltfreies
Spiel beizubringen
• Alle, die Verantwortung in ihrer Vorbildfunktion übernehmen möchten











