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Herzlich willkommen beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V.


Für die Zukunft und die Gegenwart aller Kinder

Der Deutsche Kinderschutzbund ist „Die Lobby für Kinder und Jugendliche“: Wir machen uns für die Rechte und den Schutz aller Kinder stark und mischen uns zu ihren Gunsten ein – in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen in unseren Städten und Gemeinden. Wir versuchen stets neue Ziele zu definieren und Lösungen zu entwickeln - nur so kommen wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu einer kinder- und familienfreundlichen Gesellschaft, die durch Offenheit, Toleranz, ein friedliches Miteinander, Gerechtigkeit, Verständnis und Solidarität gekennzeichnet ist. Denn jedes Kind hat ein Anrecht auf eine gute Gegenwart und Zukunft.

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Wenn Sie die Themen rund um den Kinderschutz interessieren, melden Sie sich doch unter semmer@kinderschutzbund-bayern.de mit einer kurzen formlosen E-Mail für unseren Newsletter an.

Aktuelles aus dem Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V.

Wir stellen nicht nur Forderungen – wir packen auch tatkräftig an: Zahlreiche Einzelmitglieder, Ehrenamtliche und Mitarbeiter helfen tagtäglich Kindern und Ihren Familien mit konkreten Angeboten und setzen sich für sie ein.

Nachfolgend können Sie unsere aktuellen Aktivitäten verfolgen.

Im Archiv finden Sie ältere Nachrichten.

 

 

Seminarbericht Kloster Banz

27.07.2016

Am 18. und 19. Juni 2016 fand im Kloster Banz das Kooperationsseminar mit der Hanns-Seidel-Stiftung „Freiwilligenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit kompakt“ statt.

Unsere Geschäftsführerin Gudrun Stothard hat einen detaillierten Bericht hierzu ausgearbeitet,

den alle interessierten Kinderschützer und Kinderschützerinnen in unserem Archiv nachlesen können!

 

 

Schlechte Noten im Zeugnis? Anderer Stress? - Nummer gegen Kummer e.V. hört euch zu!

27.07.2016

 

Am Freitag fangen die Schulsommerferien an, aber davor gibt es noch Zeugnisse!

Nicht ímmer ein Grund zur Freude, trotzdem wünschen wir allen Schülern und Lehrern und Eltern tolle Ferien.

Wenn es dieses Jahr ein bisschen schief lief und du als Schüler, aber auch Sie als Elternteil Rat und Trost braucht, dann nutzt die Angebote des Nummer gegen Kummer e.V. 

 

 

Der DKSB LV Bayern drückt sein Mitgefühl aus

25.07.2016

Es wird sehr sehr lange dauern bis die Stadt München den Amoklauf vom vergangenen Freitag den 22. Juli 2016 verdaut haben wird.

Die Landesstelle Bayern des Deutschen Kinderschutzbundes möchte an dieser Stelle sein Mitgefühl für alle Angehörigen und Freunde der 10 Todesopfer ausdrücken:

Ihr Schmerz und Verlust muss grenzenlos sein.

Wer nach dieser Ausnahmesituation Hilfe und Beratung sucht, den verweisen wir gerne auf qualifizierte Beratungsstellen.

Unsere Empfehlung: Das Krisen-Interventions-Team München

Wir hoffen sehr, dass nach den schrecklichen Geschehnissen der letzten Tage überall in Bayern langsam wieder Ruhe in die Welt einkehrt und weiteres Grauen und weitere Todesopfer ausbleiben.

 

 

Kinderrechte? - Wir kümmern uns!

 

Wie schon in unserem letzten Newesletter angekündigt, kümmern wir uns um einen möglichen Fall der Instrumentalisierung eines Kindes im Zusammenhang mit Werbung für ein Starkbierfest.

Der Sachverhalt:

Auf dem Titelblatt einer Werbebroschüre ist ein kleiner Bub in Tracht zu sehen. In seiner Hand hält er einen Maßkrug voller Bier. Beworben wird mit dem ca. 4 Jahre alten Kind ein regionales Starkbierfest.

Ein Leser wandte sich mit seiner Entrüstung darüber, dass ein Kleinkind mit der Werbung für Alkoholkonsum in Verbindung gebracht wird an uns.

Und wir haben reagiert:

Selbstredend haben wir sowohl den Veranstalter als auch den Herausgeber des Werbeblatts schriftlich mit dem Thema konfrontiert, unsere Position dazu klargestellt und um Stellung gebeten.

„Kinder dürfen nicht für Werbezwecke benutzt werden, die in Verbindung mit alkoholhaltigen oder ähnlich schädlichen Substanzen und Inhalten stehen. Denn Kinder und Jugendliche sind unter Umständen noch nicht in der Lage zu begreifen, was die Botschaft mancher durch sie beworbener Inhalte und Produkte ist. Aufgrund mangelnder Erfahrung und Befähigung (z.B. zum Alkohol und den möglichen Folgen dessen Konsums) können sie manche Produkte, die damit verbundenen Werbebotschaften oder auch deren Folgen nicht wirklich beurteilen oder einschätzen. Dazu gehören neben Alkohol und anderen gesundheitsschädlichen Genussmitteln auch religiöse oder gewalthaltige Inhalte. Uns ist bewusst, dass Kinder und Jugendliche nicht grundsätzlich als Werbeträger abzulehnen sind. Durch das Mitwirken in Werbung und das Analysieren solcher, können die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden, die Intentionen der Werbetreibenden zu verstehen sowie ihre eigene Reaktion auf Werbung zu reflektieren. Jedoch muss in jedem Fall beachtet werden, dass ein Kind in seiner Tätigkeit als Werbefigur niemals in eine für das Kind (unter Umständen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt) peinliche oder erniedrigende Situation gebracht werden darf. Das Kind als Individuum darf nicht als Handelsobjekt betrachtet oder benutzt werden. In einer Konfliktsituation zwischen wirtschaftlichen Interessen einerseits und dem Kinder- bzw. Jugendschutz andrerseits, muss immer das Recht des Kindes oder Jugendlichen auf seinen Schutz oberste Priorität haben. Werbung mit Kindern und für Kinder muss sich deshalb im Rahmen eines gewissen Schutzraumes bewegen, in dem sicherstellt wird, dass dem Kind durch die ausübende Rolle oder die Rezeption keine geistigen, seelischen oder körperlichen Schäden zugefügt werden. In Anbetracht dieser Haltung empfinden wir das veröffentlichte Titelblatt durchaus als bedenklich. Nach unserer Einschätzung ist der kleine Bub trotz eines möglichen Arguments der Bayerischen Traditionen, welche eng mit Bierfesten und Tracht verbunden sind, ganz unzweifelhaft kein geeigneter Werbeträger für ein Starkbierfest. Unserer Meinung wird hier ein Kind mit einem für sein Alter unpassenden Inhalt in Verbindung gebracht, obwohl es die Aufgabe des Veranstalters und des Herausgebers des Werbeblatts wäre, Kinder und ihre Rechte zu schützen und ihnen etwaige spätere Peinlichkeiten oder Probleme durch das Mitwirken in ihren Werbeschaltungen zu ersparen. Bestehendes Kinder- und Jugendschutzrecht sowie die Regulierungsansätze in Bezug auf Kinder- und Jugendschutz in der Werbung durch Rundfunkstaatsvertrag und Deutschen Werberat müssen jederzeit durch Werbetreibende beachtet werden müssen.“

Nun warten wir gespannt auf eine Rückmeldung der anderen Parteien und halten Sie, liebe Kinderschützer und Kinderschützerinnen, auf dem Laufenden!

 

 

 

Ehrung von Ekkehard Mutschler mit dem Silbernen Ehrenzeichen

Ekkehard Mutschler aus Finningen, Beauftragter für Jugendmedienschutz des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) hat im Rahmen der sogenannten Kinderschutztage in Aachen am Samstag, 21. Mai 2016, für seine besonderen Verdienste von DKSB-Präsident Heinz Hilgers das Silberne Ehrenzeichen des Deutschen Kinderschutzbundes verliehen bekommen. Nach der Ehrenordnung ist es die höchste Auszeichnung, die der Bundesverband ehrenamtlich im DKSB Engagierten verleihen kann.

Ekkehard Mutschler ist Verfechter eines besonnenen, vorurteilsfreien Umgangs mit den Medien und setzt sich aktiv für den Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Medien sowie im Internet ein“, sagte DKSB-Präsident Hilgers. „Ich danke Ekkehard Mutschler herzlich für mehr als 20 Jahre Kinderschutzbundarbeit“.

Ekkehard Mutschler ist seit 1995 im Deutschen Kinderschutzbund ehrenamtlich aktiv. Zunächst war er Beisitzer im Kreisverband Dillingen, dann dort 2. Vorsitzender. 1998 wechselte er zum Landesverband Bayern in München, wo er erst Beisitzer, dann 1. Vorsitzender bis 2014 war. Seit 2003 ist Mutschler außerdem Schriftführer des Bundesvorstandes.

Der 70-Jährige vertritt u.a. den DKSB in den Fachbeiräten von Klicksafe, in der Stiftung Digitale Chancen, als Fördermitglied des Projekts Internet-ABC, im Kuratorium der Initiative „Ein Netz für Kinder“ und beim Bündnis White IT. Zudem ist er als Prüfer in die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH (FSK) sowie als Experte zum Jugendmedienschutz der Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz/AG Jugendmedienschutz berufen worden.

Deutscher Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm e.V. sucht Verstärkung (80 %) in der Psychologischen Beratungsstelle

26.4.2016

Die Psychologische Beratungsstelle für Elterntrennung, Erziehungsfragen,
Familienkonflikte und bei Gewalt gegen Kinder
des Deutschen Kinderschutzbundes Ulm/Neu-Ulm e.V. sucht eine/n

Dipl.-Pädagogin/en, Dipl.-Psychologin/en, Dipl.-Sozialpädagogin/en
mit einem Beschäftigungsumfang von 80%. 

Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung und psychotherapeutische Begleitung von
Jungen und deren Eltern im Rahmen des Projekts „Traumatisierte Jungen und deren
Eltern brauchen männliche Berater“.

Hier geht es zur Stellenausschreibung.

 

 

Schulen für das Projekt "Kinderrechte kinderleicht!" gesucht

22.4.2016

Kinder haben Rechte - aber wie sollen Kinder für ihre Rechte einstehen, wenn sie die Rechte nicht kennen? Wir Erwachsenen müssen uns dafür einsetzen, dass Kinder ihre Rechte kennen lernen.

Das Projekt "Kinderrechte kinderleicht!" setzt sich genau dafür ein. In 4 x 2 Schulstunden lernen die Kinder ihre Rechte kennen, tauschen sich über die Sitation von Kindern in der Welt aus und lernen Möglichkeiten kennen, in ihrem kleinen Wirkungskreis für mehr Mitbestimmung zu sorgen.

Die ersten Schulen werden von der MAK-Stiftung gefördert, lediglich der Elternabend muss selbst finanziert werden. 

> mehr Informationen und Kontakt

 

 

3. Fachtag Netzwerk Familienpaten Bayern am 19.April in Nürnberg

Von links nach rechts: Hilde Bortlik(NW), Bärbl Meier(Wildwasser), Antje Möllmann(DKSB-LV Nd.Sachsen), Margot Czekal(NW),Gerda Steinkirchner(JA Nürnberg), Sibylle Steinhuber(DKSB-LV bayern), Cornelia Scharf(JA Nürnberg), Barbara Ameling(DKSB Nürnberg), Waltraud Schreyer(NW)
Ministerialrat Robert Höcherl vom bayr. Sozialministerium

20.4.2016

Der 3. Fachtag Netzwerk Familienpaten Bayern stand unter dem Thema "Prävention-Intervention-Beschwerdemanagement in Familienpatenprojekten".

Mit rund 70 Teilnehmern aus ganz Bayern war der Fachtag erfreulich gut besucht; das Thema stieß nicht nur unter den Standorten im Netzwerk auf reges Interesse, sondern lockte auch Vertreter anderer Träger ins schöne Nürnberg.

Eine besondere Ehre erwies uns Herr Ministerialrat Robert Höcherl vom bayr.  Sozialministerium, der den Anwesenden einen Gruß von Frau Ministerin Emilia Müller überbrachte.

Nach der Einführung ins Thema durch Frau Antje Möllmann vom DKSB LV Niedersachsen konnten die Fachkräfte in der offenen Gruppenarbeit am Nachmittag unter der Leitung von sechs kompetenten Referentinnen (Wildwasser e.V., JA Nürnberg, DKSB Nürnberg und LV)  die verschiedenen Themenbereiche, die am Vormittag aufgezeigt wurden, diskutieren.

Eine Dokumentation des Fachtages wird in Kürze auf der Homepage des Netzwerkes einzusehen sein: www.familienpaten-bayern.de
Dort finden sich auch weitere Informationen zum Projekt.

Mitgliederversammlung des DKSB LV Bayern

11.4.2016

Am 9. April 2016 hat die Geschäftsstelle des DKSB LV Bayern zur ersten Mitgliederversammlung des Jahres eingeladen. Vorstand und Geschäftstelle berichteten zum aktuellen Stand der Arbeit. Die Kreis- und Ortsverbände hatten die Gelegenheit zum intensiven Austausch.

Jahresthema 2016: Kinderrechte

Anlässlich des Weltkindertags im Herbst wird auf der Mitgliederversammlung das Jahresthema „Kinderrechte“ vorgeschlagen.

Im Zuge dessen erfolgte auf der Mitgliederversammlung eine Nachschau auf das Projekt „Kinderrechte ins Grundgesetz – Kinder beteiligen sich“ sowie eine Vorstellung des zukünftigen Projekts „Kinderrechte kinderleicht!“.

Um die zahlreichen Erfahrungen und Aktivitäten mit Aktionen zum Weltkindertag zu bündeln, bittet der Landesverband alle Kreis- und Ortsverbände darum, ihre Vorschläge beim LV einzureichen. Diese sammeln wir und stellen sie als „Best practice“-Veröffentlichung für alle interessierte Orts- und Kreisverbände zur Verfügung.

DAS Highlight 2015: "Kinderrechte in guter Verfassung?" im Bayerischen Landtag

23.10.2015

Die Veranstaltung "Kinderrecht in guter Verfassung?", zu der der Kinderschutzbund Landesverband Bayern zusammen mit der Deutschen Kinderkommission am 21. Oktober in den Bayerischen Landtag einlud, war ein voller Erfolg. Spannende Redebeiträge von Politikern und Kinderschützern wurden aufgelockert durch kreative Einlagen und ausgefallene Anmoderationen von Schülerinnen und Schülern des Konduktiven Förderzetrums der Phoenix GmbH und des Erzbischöflichen Pater-Rupert-Maier-Gymnasiums in Pullach. Am Ende des Abends stand fest: Kinderrechte gehören in die Bayerische Verfassung sowie ins Grundgesetz! Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, fasste es so zusammen: "Wenn im Leitbild [Grundgesetz] die Rechte der Kinder nicht ausdrücklich vorkommen, stimmt etwas nicht mit dem Leitbild!"

Für weitere Informationen, eine Bildergalerie sowie Audio- und Videomitschnitte der Veranstaltung, haben wir für Sie eine eigene Internetseite gestaltet: http://kinderrechte-in-guter-verfassung.de/

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auch auf der Seite des Bayerischen Landtags unter https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/21102015-kinderrechte-in-guter-verfassung-landtag-gibt-kindern-eine-stimme/

 

 

Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, spricht im Bayerischen Landtag über die Notwendigkeit, Kinderrechte explizit in der Verfassung und im Grundgesetz zu verankern.

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